Kundgebung gegen einen Angriff auf den Iran.
Wien. Am 11. Juli fand eine von „Aktionskomitee gegen einen Angriff auf den Iran (Wien)“ organisierte, sowie von anderen Gruppen unterstützte, Kundgebung gegen das verschärfte Säbelrasseln der USA bzw. EU gegenüber dem Iran statt. Selbstverständlich war auch der Revolutionär-Kommunistische Jugendverband vertreten. Neben einer Rede eines unserer Genossen und den Unmengen an Flugblättern die verteilt wurden, war die Kundgebung natürlich auch Anlass für viele gute Diskussionen mit PasantInnen. Auf der Basis des entschiedenen revolutionären Internationalismus stellten wir in unseren Positionen klar, dass wir weder für das klerikalfaschsistische Regime Ahmadinejads und seiner Handlanger sind, noch in einem Angriff auf den Iran eine Option zur Verbesserung des Lebens der iranischen Volksmassen sehen. Viel mehr legten wir darauf wert zu sagen, dass sich die ArbeiterInnenklasse und die Jugend des Irans nur durch einen lange andauernden Volkskrieg gegen jegliche Art der Unterdrückung wehren können, die Befreiung eines Volkes nur sein eigenes Werk sein kann. Das stellten wir vor allem anhand der revolutionären Linie der Kommunistischen Partei des Irans (MLM) dar.
Die entschiedene Hervorhebung der revolutionären Line ist allgemein notwendig, bei Sachen wie dieser Irankundgebung aber besonders. Denn plötzlich tauchten am Rande der Infotische und des Rednerplatzes einige sehr dubiose Gestalten auf, die ein Transparent entrollten auf dem zu lesen war: „Nein zur US-Globalisierung. Solidarität mit dem Iran!“ Sofort wurden unsere Aktivisten darauf aufmerksam. Immerhin mordet die iranische Regierung massenweise streikende ArbeiterInnen und kämpfende Bauern dahin, wer soll mit so einem Regime also solidarisch sein? Weiters stieß uns die Betonung von wegen „US-Globalisierung“ sauer auf, denn wenn jemand immer so tut als wären nur die USA an Kriegen usw. schuld, dann nimmt er dabei gleichzeitig die Herrschenden Österreichs und der EU aus der Schusslinie, dient also genau diesen Bossen und Bonzen. Wir gingen also zu diesen Gestalten und betrachteten sie genauer. Es stellte sich heraus, dass es sich um Nazis vom so genannten „Bund freier Jugend“ handelte. Natürlich hinderten wir sie daran ihre widerliche Propaganda zu verbreiten und konnten sie erfolgreich von der Kundgebung vertreiben. Die Nazis werden aber bei solchen Themen wie dem Iran immer wieder versuchen sich unter die Linken zu mischen, denn (nicht zuletzt wegen der absurden Positionen mancher „Linker“) hier glauben sie ihre antisemitische und völkerfeindliche Politik besonders gut verbreiten zu können. Deswegen ist ein klarer revolutionärer Standpunkt nötig, dadurch wird den Nazis von vorneherein jede Möglichkeit und Chance genommen die sie nutzen könnten um sich heimlich unter die Leute zu schmuggeln.
Die Kundgebung war neben einer tollen internationalistischen Arbeit also auch gleich ein antifaschistischer Erfolg!
Geburtstagsfeier für Che Guevara.
OÖ. Nach einer kleineren Veranstaltung einer unserer Ortsgruppen am 14. Juni fand am 2. August in einem Linzer Jugendzentrum auch eine vom RKJV organisierte öffentliche Veranstaltung zu Che Guevaras 80. Geburtstag (14. Juni 1928) statt. Dieser Abend dauerte mehrere Stunden, doch sie vergingen, wie es bei solchen Veranstaltungen öfter ist, sehr schnell. Das lag einerseits an zwei sehr interessanten Referaten. Eines hatte die persönliche Entwicklung Ches zum Thema, das andere beschäftigte sich mit seinem politischen Werdegang und der politischen Situation Kubas zu Zeiten der Revolution. Es muss aber doch gesagt werden, dass wir, als mit der Veranstaltung begonnen wurde, schon ein wenig enttäuscht waren, denn es kamen nicht so viele Leute wie wir eigentlich erwartet hatten. Nach mehreren kurzen Gesprächen während der Referate kristallisierte sich aber bald heraus, dass die Gäste an weiteren Diskussionen sehr interessiert waren und so ging es dann nach den Vor-trägen und einem Kurzfilm erst so wirklich los. Einige Stunden verbrachten wir dann damit, uns über die Entwicklung Kubas, bzw. Kuba heute, bis hin zum derzeit massiv betriebenen Ausbau des Überwachungsstaates, sowie über die politischen Grundlagen des RKJV und vieles mehr zu unterhalten. Über die immer größere Einschränkung von demokratischen Grundrechten sowie die unglaubliche Meinungsmache und Hetze welche die Medien in Zeiten des Krieges an den Tag legen, brachte eine Besucherin, die mehrmals im Jahr in England ist, viele sehr hörenswerte Redebeiträge zur Situation auf „der Insel“.
Selbstverständlich durfte aber in all den Gesprächen die „Hauptperson“ des Abends, Ernesto Che Guevara, inhaltlich nicht fehlen. So wurden viele Fragen die bei den BesucherInnen, unter anderem durch die Lügenberichterstattung über Che in den bürgerlichen Medien, auftauchten diskutiert und beantwortet. Alles in allem war es ein schöner Abend und unsere Veranstaltung war ein Erfolg der selbstverständlich auch Motivation für die weitere politische Arbeit, für den Kampf um die sozialistische Revolution gibt
Frauenbefreiung durch Sozialismus!
Sbg. Ein Mitglied des RKJV besuchte am 22 Mai 2008 die Frauen-Uni in Salzburg. Gemeinsam mit einer uns nahestehenden Genossin wurde ein Workshop zum Thema „Frauen und Sozialismus“ auf der Universität veranstaltet. Die 7 Mädchen die an unserem Workshop teilgenommen haben, waren großteils Soziologie-Studentinnen und sehr interessiert an unser Thema. Um das herrschende System welches die Unterdrückung und permanente Benachteiligung von Frauen zwangsläufig hervorbringt, grundsätzlich zu verstehen, haben wir den Workshop mit einer Einleitung begonnen, die in erster Linie den Kapitalismus mit seiner Teilung der Gesellschaft in Klassen grob beschreibt und erläuterte dass der Sozialismus, also jene Gesellschaft in der um die Erreichung der klassenlosen Gesellschaft gekämpft wird, die Grundvoraussetzung für den Kommunismus ist.
Da sich die Sympathisantin intensiv mit der Frauenbefreiung im ehemals sozialistischen China auseinandersetzt und dazu eine Powerpoint-Präsentation vorgeführt hat, bezog sich unser Beispiel zu „Frauen im Sozialismus“ besonders auf die Zeit des sozialistischen Chinas (1949 bis 1976). Als dann 3 Teilnahmerinnen gegangen sind, weil sie meinten dass sie sehr müde und unkonzentriert waren, beschlossen wir, die Ideen der Teilnehmerinnen noch mehr anzuregen und sie noch intensiver in die Diskussionen mit einzubeziehen. Wir wollten von ihnen wissen, welche Vorschläge oder Vorstellungen sie bereits von einer sozialistischen Gesellschaft haben. Diese wurden von jeder aufgeschrieben und an eine Pinwand gehängt die wir dann gemeinsam besprochen haben. Eine weitere Powerpoint-Präsentation folgte, die die grundsätzlichen Veränderungen im Sozialismus ausführten, dabei wurde jeder Punkt ausführlich besprochen. Wie zum Beispiel der, dass für die Erziehung der Kinder im Sozialismus nicht allein die leibliche Mutter verantwortlich ist, sondern das ganze gesellschaftliche Umfeld. Natürlich stellte sich die Frage wie man zu einer sozialistischen Revolution überhaupt kommt, da blieb die Diskussion auch über revolutionäre Gewalt nicht aus. Auch haben wir darüber gesprochen wie wichtig es ist, sich zu organisieren und eine revolutionäre kommunistische Partei aufzubauen.