Rebecca
| Cast: Wietske van Tongeren (Ich), Uwe Kröger (Max de Winter), Susan Rigvava-Dumas, Carsten Leppert, Carin Filipcic, André Bauer und Kerstin Ibald. |
Bericht Am 28.September 2006 war im Wiener Raimund Theater die Uraufführung von Kunze&Levays neusten Werk Rebecca. Vorlage für dieses Musical war das gleichnamige Buch von Daphne du Maurier. Das Buch handelt von einer jungen Frau, die in Monte Carlo den Mann ihres Lebens trifft. Doch er hat eine dunkle Vergangenheit, was geschah wirklich in der Nacht als seine Ehefrau Rebecca starb. Das Team bildeten Francesca Zambello, Peter J. Davison, Birgit Hutter und populäre Musicalstars wie Uwe Kröger, Wietske van Tongeren und Susan Rigvava-Dumas. Der 1.Akt beginnt mit „Ich hab geträumt von Manderley“ gesungen von der jungen Ich, sie hat auch im Buch keinen Namen. Besonders unterhaltsam ist Mrs. Van Hopper gespielt von Carin Filipcic, sie beteuert das Ich niemals eine Lady wird und ein Ohrwurm jagt den nächsten. Das Publikum kocht als Uwe Kröger, nach sieben Jahren, sein Debüt in Wien gibt und das Duett mit Wietske van Tongeren singt „Am Abgrund“. Die Stimmengewaltige Mrs. Danvers, liebevoll Dani genannt, meint es nicht gut mit der neuen Mrs. de Winter und lockt sie unentwegt in neue Fallen. Der 1. Akt endet mit dem Maskenball wo Maxim und Ich sich streiten, weil sie das gleiche Kleid trägt wie die verstorbene Rebecca. Nach einer kurzen Pause beginnt der 2. Akt und man spürt, dass „Ich“ sich immer weiterentwickelt und ihre kindliche Art ablegt, Wietske van Tongeren bringt das sehr glaubhaft herüber. Fulminant ist auch das Ende als Manderley in Flammen aufgeht, angezündet von der boshaftigen Mrs. Danvers. Meine besonderen Highlights waren das Duett von Mrs. Danvers und Ich am Balkon sowie Max de Winters Solo Gott, warum. Stimmlich waren Carin Filipcic, André Bauer und Carsten Leppert, der das erste Mal in Wien spielt, sehr gut. Besonders faszinierten mich ebenfalls die Kulissen und Kostüme in diesem Stück. Angefangen von der Bibliothek bis hin zum brennenden Manderley aber auch das Bootshaus sowie Monte Carlo waren identisch nachgestellt. Ein Muss für jeden der einen unterhaltsamen Abend erleben möchte. Prädikat sehenswert. |