Chicago
Chicago ist ein Musical nach einem gleichnamigen Stück von Maurine Dallas Watkins, des amerikanischen Komponisten John Kander. Das Buch stammt von Bob Fosse und Fred Ebb. Das Libretto von Fred Ebb. Die Uraufführung fand am 3. Juni 1975 im 46th Street Theatre, New York statt. Nach insgesamt 936 Vorstellungen fiel der letzte Vorhang am 27. August 1977. Es ist nach Cabaret das zweitbekannteste Musical von John Kander. Die Show erhielt sechs Tony-Awards. |
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Geschichte Die Geschichte spielt, ganz wie der Titel vermuten lässt, im Chicago der 1920er Jahre. Sie beginnt damit, dass Roxie Hart gerade ihren Liebhaber Fred Casely ermordert hat. Ihr Ehemann gibt an von seiner Frau zur Deckung des Morders gezwungen worden zu sein. Roxie wird verurteilt und kommt ins Gefängnis. Im Gefängnis lernt Roxie Frau Morton, genannt „Mama“ kennen, die ihr das Leben im Gefängnis erklärt. Auch Velma ist eine Zellengenossin, die die Fortsetzung ihrer Karriere nach ihrer Freilassung plant. "Mama" schlägt Roxie den Rechtsanwalt Billy Flynn vor, da dieser noch nie einen Prozess verloren hat. Roxie hat aber nicht genug Geld. Durch ihren Mann bekommt sie es aber dann doch. In der Zwischenzeit wird Roxie in den Medien als "Jazz-Mörderin" immer populärer. (Im Stück haltet sie eine große Zeitung mit der Schlagzeile: "Roxie rocks' Chicago" in die Höhe) Velma wird daher eifersüchtig auf sie und versucht mit Roxie vergeblich ins Gespräch zu kommen. Der Anwalt Billy Flynn tut alles für Roxies Freispruch. So kommt es, dass es heißt, Roxie war auf einer Klosterschule gewesen und sei mittlerweile schwanger, was angeblich schon so lange ihr größter Wunsch war. Bei der Verhandlung strickt sie auch eine Decke für ihr angebliches Kind. Mit all diesen vorgetäuschten Schmeichelein kommt Roxie frei. Am Schluss werden Velma und Roxie zwei gefeierte Jazz-Sängeringen. |